Sie verfügen bereits über eine eigene Wallet und eine Seedphrase – und möchten beides bewusst strukturiert absichern. Nicht durch Improvisation, sondern durch einen nachvollziehbaren Prozess. Guided Trust strukturiert Ihre Seedphrase – und kann optional mit Walletverwahrung kombiniert werden - ohne Notar, ohne komplexe Mehrparteien-Architektur, aber mit klarer Trennung von Wissen, Zugriff und Verantwortung.
Guided Trust trennt konsequent zwischen Wallet und Schlüssel. Das Wallet kann optional treuhänderisch verwahrt werden – ohne PIN oder Aktivierungsmerkmal. Die Seedphrase wird nicht verwahrt, sondern in eine strukturierte SeedPro-Logik überführt. Klartext existiert nach der Einrichtung nicht mehr. Sicherheit entsteht dabei nicht durch Technik allein, sondern durch dokumentierte Prozesse: Live-Umwandlung, geprüfte Rückbildung, bestätigte Vernichtung des Klartextes und nachvollziehbare Verwahrung der Seedliste. Eigentum und Kontrolle bleiben vollständig beim Inhaber – niemand allein verfügt über vollständige Rekonstruktionsfähigkeit. Optional kann Guided Trust um Personenbindung und begleitete Recovery erweitert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass im Ernstfall eine berechtigte Person nicht nur Zugriff erhält, sondern auch die Rückbildung strukturiert nachvollziehen kann. Das Ergebnis ist eine belastbare Struktur für Wallet und Seed: nachvollziehbar, überprüfbar und ohne komplexe Governance-Modelle.
Ihre Entscheidung, das Wallet extern verwahren zu lassen, bereut Anna keine Sekunde. Im Gegenteil. Sie fühlt sich sicherer, ruhiger, entlastet. Der Zugriff ist geregelt, die Bedingungen sind klar, spontane Entscheidungen sind ausgeschlossen. Doch je länger sie darüber nachdenkt, desto deutlicher wird ihr: Diese Struktur ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wenn ihre Seedphrase beschädigt, verloren oder unbrauchbar würde, wäre die gesamte Sicherheitsarchitektur wirkungslos. Selbst dann, wenn niemand sie findet. Anna hätte dann zwar noch ihr Wallet und die PIN – aber keine Möglichkeit mehr, den Zugang wiederherzustellen. Früher oder später wäre sie gezwungen, alles neu aufzusetzen. Neue Wallet, neue Struktur, neue Transfers, neue Kosten. Ein kompletter Neustart, nicht aus freier Entscheidung, sondern aus Notwendigkeit. Der Gedanke gefällt ihr nicht.
Kurz zieht sie eine Metalllösung in Betracht. Robust, wasserfest, langlebig. Doch auch dieser Gedanke trägt nicht weit. Verlust bei einem Umzug erscheint ihr plötzlich realistischer als ein Feuer. Und was wäre dann gewonnen? Eine Maßnahme mehr – aber keine echte Kontrolle darüber, wo der entscheidende Zugang am Ende landet. Anna wird klar: Sie will ihre Seedphrase nicht verstecken. Sie will sie so absichern, dass sie niemand allein benutzen kann. Nicht einmal sie selbst – ohne bewusste Entscheidung. Sie erinnert sich an den geführten Sicherheitsprozess ihres Treuhänders. An die Klarheit, die Struktur, die Ruhe, die ihr das Wallet-Modell gebracht hat. Also vereinbart sie einen weiteren Termin. In einem begleiteten Video-Termin wird ihre bestehende Seedphrase systematisch in einen Code umgewandelt. Schritt für Schritt. Ruhig. Ohne Interpretationsspielraum. Gemeinsam wird überprüft, ob aus der Quelldatei und dem Code die ursprüngliche Seedphrase korrekt reproduzierbar ist. Erst als das sichergestellt ist, vernichtet Anna ihre Klartext-Seedphrase. Auch die alphabetische Einmal-Liste verschwindet. Kein Zögern. Kein „zur Sicherheit doch behalten“. Was bleibt, ist eine klare Trennung.
Die Quelldatei wird zusammen mit dem Wallet im Tresor verwahrt – das Wallet ohne PIN, die Quelldatei ohne Codes. Anna behält den Code. Eine Kopie speichert sie auf einer Speicherkarte, weitere gibt sie ihrem Mann und ihren Eltern. Keine einzelne Person kann die Seedphrase rekonstruieren. Denn dafür braucht es immer beides: die Quelldatei und die Codes.Doch einige Wochen später kommt Anna ein weiterer Gedanke. Sie hat ihrem Mann eine Kopie des Codes gegeben. Ihre Eltern ebenfalls. Die Struktur funktioniert – technisch. Aber was, wenn sie selbst einmal nicht erklären kann, wie aus Quelldatei und Code wieder eine Seedphrase entsteht? Was, wenn ihr Mann im Ernstfall zwar berechtigt ist – aber unsicher?
Die Umwandlung hatte sie im begleiteten Termin Schritt für Schritt nachvollzogen. Sie weiß, wie es funktioniert. Doch würde ihr Mann diesen Prozess allein ruhig und korrekt durchführen können? Würde er im Stress die richtigen Schritte kennen? Anna merkt: Struktur allein reicht nicht. Im Ernstfall braucht es nicht nur Zugriff – sondern Orientierung.
Also entscheidet sie sich für einen weiteren Schritt. Sie erweitert ihre Lösung um Guided Trust+. Damit ist nicht nur die Seedphrase strukturiert gesichert, sondern auch die Rückbildung im Bedarfsfall begleitet. Eine berechtigte Person erhält nicht einfach Teile – sie erhält Unterstützung im Prozess. Ruhig, nachvollziehbar und dokumentiert. Die zusätzlichen 10 Euro im Monat erscheinen ihr plötzlich nicht als Aufpreis, sondern als Absicherung für den Moment, in dem sie selbst nicht mehr erklären kann, was zu tun ist. Seitdem weiß Anna: Nicht nur die Struktur ist geregelt. Auch der Ernstfall ist es. Sicherheit bedeutet für Anna inzwischen nicht mehr nur Verwahrung – sondern auch Handlungsfähigkeit im Ernstfall. Genau dort setzt die Erweiterung an.