Walletverwahrung ohne Seedphrase Governance statt Technik, Schutz vor Zwang.
Simple Trust Custody & Security+
"Sichere Wallet‒Verwahrung mit Herausgaberegeln"
geregelter Wallet-Zugriff für bestehende Wallets – mit klaren Rollen, Herausgabebedingungen und Schutz vor Zwang.
Du besitzt bereits ein Bitcoin-Wallet und möchtest operative Nutzung ermöglichen, ohne Kontrolle abzugeben? Simple Trust Custody sichert den Zugriff auf bestehende Wallets über vertraglich definierte Regeln – ohne Seedphrase-Verwahrung, ohne neue Wallet-Einrichtung und ohne technische Rekonstruktion.
Geeignet für Walletbesitzer, die Verwahrung, Zugriff und Herausgabe klar regeln wollen – mit und ohne Entscheidungslogik.
Mittelgroßer Klartext zur Darstellung eines echten Onepage-Anwendungsfalls. Etwa 100 Symbole reichen normalerweise aus, um einen Absatz zu füllen, sodass er optisch perfekt und leicht zu lesen ist
Custody ist Verwahrung. Security+ ist Entscheidungsfähigkeit.
Bei trust4money trennen wir bewusst, was in der Praxis oft vermischt wird.
Je größer das Vermögen, je länger der Zeithorizont und je mehr Menschen beteiligt sind, desto weniger darf Sicherheit von Einzelpersonen abhängen. Deshalb bauen unsere Modelle aufeinander auf – von einfacher Verwahrung bis zu mehrheits- oder institutionsfähiger Entscheidungsstruktur. So entsteht kein Produktportfolio, sondern ein Sicherheitsmodell, das mit Verantwortung wächst.
Wallet‒Verwahrung mit Bedingungen
Transaktionssicherheit ohne Umbau Ihrer Seedphrase
Simple Trust Custody & Security+
Nur Wallet keine Seedphrase
Sie möchten digitale Vermögenswerte nutzen, ohne operative Kontrolle, Sicherheit und Ordnung zu verlieren. Simple Trust Custody Simple & Security+ schafft eine klare Governance-Struktur für bestehende Wallets, bevor interne Konflikte, Fehlbedienung oder Zwangssituationen entstehen – ohne Seedphrase-Abgabe und ohne Neuaufsetzen Ihrer Wallet-Struktur.
Was dieses Modul für Sie löst:
Was Sie konkret erhalten:
wichtige Abgrenzung:
Simple Trust Custody & Security+ schützen den Zugriff auf das Wallet, nicht die technische Wiederherstellung des Vermögens. Die Seedphrase und die Aktivierungs PIN verbleibt vollständig beim Eigentümer.
Typische Kunden:
1
Unternehmen mit Prokuristen oder operativen EntscheidernProvenance Proof
Firmen, in denen mehrere Personen Transaktionen durchführen, profitieren von klar definierten Herausgabebedingungen. Simple Custody ermöglicht es, dass operative Mitarbeiter Transaktionen anstoßen können, ohne die Seedphrase oder volle Kontrolle zu besitzen. So lassen sich interne Risiken und Erpressung minimieren.
2
Family Offices mit mehreren Vermögensbeteiligten
Family Offices, in denen mehrere Familienmitglieder oder Manager Zugriff auf Vermögenswerte haben, können mit Simple Custody kontrolliert Wallets verwahren. Herausgaben erfolgen nur unter Bedingungen, die den Zweck und Empfänger festlegen. Das schützt vor internen Streitigkeiten und unkontrollierten Transfers.
3
Beteiligungs- und Holdingstrukturen
Gesellschaften mit komplexen Beteiligungen benötigen oft sichere, nachvollziehbare Strukturen für digitale Assets. Simple Custody erlaubt es, Wallets transparent zu verwalten und Dokumentation revisionssicher zu führen, ohne dass jede Partei Zugang zur Seedphrase erhält.
4
Vermögensinhaber, die keine Seedphrase aus der Hand geben wollenBeteiligungs- und Holdingstrukturen
Privatkunden oder HNWI, die ihre Seedphrase selbst behalten möchten, können mit Simple Custody die Wallet physisch sichern. So behalten sie die volle Oberhoheit, während der Treuhänder nur die Wallet verwahrt und Herausgaben kontrolliert.
5
Kunden, denen SeedPro oder Full Custody zu aufwendig ist
Einige Nutzer möchten kein komplexes Onboarding oder Key-Splitting durchlaufen. Simple Custody bietet eine einfachere, kostengünstige Lösung, die Wallets schützt und Transaktionen transparent regelt, ohne dass SeedPro oder Notar nötig ist.
Simple TRUST Custody
Mit Simple Trust Custody stellst Du sicher, dass nur bestimmte Personen zugelassen werden können.
Simple Trust Custody ist eine strukturierte Absicherung für ihre digitalen Assets. Hier übernehmen wir als Treuhänder die Verwahrung und Verwaltung der Wallets in externen Tresoren, sowie Ihre Rolleneinhaltung.
Sicherheitspaket:
Inhalte:
Unser einfacher Simple Trust Custody Prozess
Wallet-Verwahrung mit Personenbindungen. Prüfung der vertraglich definierten Herausgabebedingungen - kein Zweck, kein Empfänger, keine Entscheidung.
Kunde
1 - Kunde vereinbart Verwahrung & Rollen
Treuhänder
2 - Treuhänder verwahrt Wallet in sicheren Tresoren
Anforderung
3 - Kunde fordert Wallet an zur Transaktion
Prüfung
4 - Treuhänder prüft vereinbarte Rollen
Genehmigung
5 - Treuhänder genehmigt Bedingungen für Heraususgabe
Herausgabe
6 - Treuhänder händigt Wallet an Kunden aus
Transaktion
7 - Kunde führt genehmigte Transaktion aus
Rückgabe
8 - Kunde gibt Wallet an Treuhänder zurück
Simple TRUST Security+
Mit Simple Trust Security+ stellst Du sicher, dass nur bestimmte Personen, Verwendungszwecke und Empfänger zugelassen werden.
Simple Trust Security+ ist eine strukturierte Absicherung für ihre digitalen Assets. Hier übernehmen wir als Treuhänder die Verwahrung und Verwaltung der Wallets in externen Tresoren, sowie Ihre Rollen-und Rechteeinhaltung.
Sicherheitspaket:
Inhalte:
Unser einfacher Simple Trust Security+ Prozess
Wallet-Verwahrung mit Herausgabe-Bedingungen und Transfer Prüfung Zweck, Limit, Empfänger.
Kunde
1 - Kunde vereinbart Rollen, Verwahrung & Bedingungen
Treuhänder
2 - Treuhänder verwahrt Wallet in sicheren Tresoren
Anforderung
3 - Kunde fordert Wallet an zur Transaktion
Prüfung
4 - Treuhänder prüft Rollen und vereinbarte Bedingungen
Genehmigung
5 - Treuhänder genehmigt Bedingungen für Heraususgabe
Herausgabe
6 - Treuhänder händigt Wallet an Kunden aus
Transaktion
7 - Kunde führt genehmigte Transaktion aus
Rückgabe
8 - Kunde gibt Wallet an Treuhänder zurück

Sie verfügen bereits über eine eigene Wallet und eine Seedphrase – und möchten diese Struktur bewusst beibehalten. Gleichzeitig besteht der Bedarf, operative Transaktionen abzusichern, Zwangs- und Erpressungsrisiken zu reduzieren und eine kontrollierte Nutzung durch mehrere Beteiligte zu ermöglichen, ohne operative Kontrolle oder Eigentum aus der Hand zu geben.

Trust Custody Simple ist genau für diese Situation konzipiert. Die Lösung trennt konsequent zwischen Verwahrung und Sicherheit. Verwahrung ist dabei ein rein logistischer Vorgang, Sicherheit entsteht durch klare Regeln, Zuständigkeiten und Bedingungen. Die Wallet wird ausschließlich durch einen Treuhänder in einem gesicherten Tresor verwahrt. Der Treuhänder verfügt über den Tresorzugang und ist verpflichtet, die vertraglich festgelegten Herausgabe-, Zweck- und Entscheidungsregeln zu prüfen und einzuhalten. Eine Verwahrung ohne Treuhänder ist nicht vorgesehen, da Governance-Prüfung und Haftung nur über eine treuhänderische Struktur gewährleistet werden können. Verwahrt wird dabei ausschließlich ein nicht-aktivierbares Wallet. Weder PIN, Passphrase noch sonstige Aktivierungsmerkmale sind Bestandteil der Verwahrung. Eine eigenständige Nutzung oder Verfügung durch den Treuhänder ist damit technisch und rechtlich ausgeschlossen. Diese klare Abgrenzung stellt sicher, dass keine erlaubnispflichtige Kryptoverwahrung im Sinne der MiCAR-Regulierung oder der BaFin vorliegt. Die Seedphrase verbleibt jederzeit vollständig beim Eigentümer. Sie ist weder Teil der Verwahrung noch Voraussetzung für die Sicherheitslogik. Damit bleibt die volle Eigentümerhoheit erhalten: Wiederherstellung, Neuaufsetzung oder ein vollständiger Strukturwechsel sind jederzeit möglich, ohne Abhängigkeiten oder Offenlegung sensibler Informationen. Operative Beteiligte – etwa Prokuristen, Mitgesellschafter oder Familienmitglieder – können innerhalb der definierten Regeln handeln, erhalten jedoch keine alleinige oder unkontrollierte Verfügungsgewalt. Herausgabe und Nutzung der Wallet erfolgen ausschließlich, wenn die zuvor festgelegten Bedingungen erfüllt sind. Für den Fall von Tod oder Ausfall des Treuhänders geht die Verfügungsbefugnis über den Tresor vertraglich auf einen benannten Ausweich-Treuhänder über. Dadurch bleibt die Verwahrung handlungs- und haftungsfähig, ohne dass Eigentum, Seedphrase oder Entscheidungsgewalt übertragen werden. Das Ergebnis ist eine klare Governance-Struktur für bestehende Wallets: nachvollziehbar, überprüfbar und ohne technische Eingriffe. Trust Custody Simple eignet sich für Unternehmen, Familien und Vermögensinhaber, die operative Nutzung ermöglichen wollen, ohne Seedphrasen zu teilen, neue Wallets aufzusetzen oder komplexe Custody-Strukturen einzuführen.

1
Bestehende Wallet, keine Seedphrase-Abgabe
Trust Custody Basic richtet sich an Wallet-Inhaber, die ihre bestehende Struktur unverändert lassen wollen. Die Seedphrase verbleibt vollständig beim Eigentümer, es findet kein Splitting, kein Transfer und keine technische Umstrukturierung statt.
2
Kontrollierte Nutzung statt Alleinzugriff
Die Wallet wird physisch verwahrt und nur unter vertraglich festgelegten Bedingungen herausgegeben. Operative Beteiligte können Transaktionen durchführen, jedoch ausschließlich innerhalb definierter Zwecke, Empfänger und Freigaberegeln.
3
Mehr Sicherheit ohne Komplexität
Das Modell reduziert Erpressungs- und Missbrauchsrisiken und schafft nachvollziehbare Governance für Unternehmen, Family Offices und HNWI. Gleichzeitig bleibt der Aufwand deutlich geringer als bei einer vollständigen Trust-Custody- oder SeedPro-Lösung.
Wenn Kontrolle und Sicherheit nicht getrennt sind
Wallets und Seedphrasen ermöglichen volle Eigentümerkontrolle – ohne jedoch automatisch für Sicherheit zu sorgen. Wer eine Seedphrase besitzt, kann unabhängig von Rollen, Absprachen oder Verantwortlichkeiten handeln. In gemeinschaftlichen Strukturen entsteht daraus kein technisches, sondern ein organisatorisches Risiko: Entscheidungen, Haftung und Macht fallen in einer Person zusammen. In Unternehmen, Familien oder Beteiligungskonstellationen führt dies häufig zu unklaren Zuständigkeiten. Entweder verbleibt die vollständige Handlungsfähigkeit bei einer einzelnen Person, oder sensible Informationen wie Seedphrasen werden weitergegeben – mit dem Ergebnis, dass Kontrolle nicht mehr begrenzt, sondern verteilt und damit faktisch nicht mehr steuerbar ist. Gleichzeitig entsteht ein operatives Spannungsfeld. Beteiligte benötigen die Möglichkeit, Transaktionen vorzubereiten oder auszulösen, dürfen jedoch aus Sicherheits- und Haftungsgründen nicht allein über Vermögensbewegungen entscheiden. Reine Self-Custody bietet hierfür keine strukturelle Lösung. Technische Ansätze wie Multisignatur-Wallets oder vollständige Trust-Custody-Modelle setzen dagegen häufig neue Wallets, Transfers und komplexe Umstellungen voraus – ein Schritt, der in der Praxis oft vermieden oder zu spät umgesetzt wird. Hinzu kommt ein häufig unterschätzter Faktor: Zwang. Befindet sich eine Wallet physisch oder organisatorisch im Einflussbereich einer einzelnen Person, kann diese unter Druck geraten – durch interne Konflikte, familiäre Spannungen oder externe kriminelle Einwirkung. Klassische Self-Custody schützt vor unbefugtem Zugriff Dritter, nicht jedoch vor erzwungenen Handlungen, Fehlentscheidungen oder internen Machtkonflikten. Was fehlt, ist keine weitere Technik, sondern eine klare Trennung zwischen Verwahrung und Sicherheit: eine Struktur, die Eigentum wahrt, operative Nutzung ermöglicht und Entscheidungen regelgebunden absichert, ohne Seedphrasen zu teilen oder bestehende Wallet-Strukturen aufzulösen.
1
Machtkonzentration durch Seedphrases
Wer die Seedphrase besitzt, hat uneingeschränkte Kontrolle über alle Assets – ohne Zustimmung oder Nachvollziehbarkeit für andere Beteiligte.
2
Operative Nutzung vs. Sicherheit
Unternehmen und Family Offices benötigen Transaktionsfähigkeit, scheuen aber den Aufwand und die Risiken neuer Wallet-Strukturen, Multisig-Setups oder vollständiger Trust-Custody.
3
Zwangs- und Erpressungsrisiken
Physisch oder technisch verfügbare Wallets können unter Druck zur Herausgabe gezwungen werden – Self-Custody schützt nicht vor internen Konflikten oder äußerem Zwang.
Die Trennung von Verwahrung, Sicherheit und Nutzung

Simple Trust Custody & Security+ trennt konsequent zwischen Eigentum, Verwahrung und operativer Nutzung – ohne bestehende Wallet-Strukturen zu verändern. Die Seedphrase verbleibt vollständig beim Eigentümer und sichert die Eigentümerhoheit. Sie ist weder Teil der Verwahrung noch Bestandteil der Sicherheitslogik.

Die Wallet selbst wird treuhänderisch verwahrt und ausschließlich unter klar definierten, vertraglich festgelegten Bedingungen herausgegeben. Sicherheit entsteht dabei nicht durch technische Umbauten, sondern durch eine verbindliche Governance-Struktur. Zweck-, Empfänger- und Freigaberegeln stellen sicher, dass Transaktionen nur im zuvor vereinbarten Rahmen erfolgen. Operative Beteiligte können innerhalb dieser Regeln handeln, ohne eine alleinige oder unkontrollierte Verfügungsgewalt zu erlangen. Entscheidungen, Nutzung und Herausgabe bleiben nachvollziehbar dokumentiert und überprüfbar. Da die Wallet physisch nicht verfügbar ist, werden Zwangs- und Erpressungsszenarien zusätzlich reduziert, ohne operative Handlungsfähigkeit einzuschränken. Das Ergebnis ist eine klar abgegrenzte Lösung zwischen reiner Self-Custody und umfassender Trust-Custody. Trust Custody Simple schafft Ordnung, Verantwortlichkeit und Transaktionssicherheit für reale Nutzungsszenarien – ohne Seedphrase-Abgabe, ohne neue Wallets und ohne technische Komplexität.

1
Trennung von Eigentum und Zugriff
Die Seedphrase verbleibt beim Eigentümer, während der Wallet-Zugriff treuhänderisch geregelt und nur unter definierten Bedingungen ermöglicht wird.
2
Kontrollierte Transaktionen ohne Umbau
Operative Beteiligte können handeln, jedoch ausschließlich innerhalb vertraglich festgelegter Zweck-, Empfänger- und Freigaberegeln – ohne neues Wallet oder Asset-Transfer.
3
Mehr Sicherheit mit geringem Aufwand
Die physische Verwahrung der Wallet reduziert Erpressungsrisiken und schafft Governance, ohne die Komplexität einer vollständigen Trust-Custody-Lösung.
Fallbeispiele
Walletverwahrung ohne Schlüssel, wie Seedphrasen und PIN
Kontrollierte Freigabe
Unternehmen: Kontrollierte Freigabe für Prokuristen
Beispiel 1 aus Unternehmen
Du bist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Deine Firma hält 1,8 Mio. € in Bitcoin auf einer sicheren Hardware-Wallet. Du möchtest, dass Prokuristen Transaktionen durchführen können – etwa Lieferantenrechnungen oder Investitionen – aber nur unter deiner Kontrolle und für definierte Zwecke.
Ein Problem entsteht
Ohne Verwahrung könnte ein Prokurist die Wallet allein nutzen oder jemand versuchen, sie zu erpressen. Jedes Mal selbst zu signieren oder ein komplettes SeedPro-Onboarding zu starten, ist zeitaufwendig.
1
Die Auswirkung (Panik, Kosten, Verzögerungen)
Unkontrollierte Transfers, interne Machtkämpfe, Erpressung und Haftungsstreitigkeiten – hoher Aufwand bei jedem Transfer.
2
Das Best-Case-Szenario (Alles läuft glatt)
Mit Trust Custody Basic wird die Wallet physisch verwahrt. Der Prokurist kann nur unter vertraglich festgelegten Bedingungen (z. B. Rechnung > 10.000 €, Empfängerprüfung) die Herausgabe anfordern. Der Treuhänder prüft Zweck und Empfänger. Du behältst die Seedphrase und kannst immer eingreifen – operative Transaktionen sind abgesichert, Erpressungsrisiken ausgeschlossen, der Aufwand minimal.
Einfache Sicherheit für Unternehmen – ohne Umbau der bestehenden Wallet.
Nachweise für FamilyOffices
Family Office: Generationenkontrolle ohne Streit
Beispiel 2 aus einem FamilyOffice
Du bist Senior einer Unternehmerfamilie. Du hältst die Seedphrase, möchtest aber, dass Kinder oder der Family-Office-Manager bestimmte Transaktionen ausführen können – z. B. Immobilienkauf, Studium oder Spenden – ohne volle Kontrolle abzugeben.
Ein Problem entsteht
Liegt die Wallet bei dir, musst du immer selbst signieren. Liegt sie bei anderen, droht Missbrauch oder Erpressung.
1
Die Auswirkung (Streit in der Familie)
Streit zwischen Generationen, Verzögerungen bei Zahlungen und das Risiko, dass jemand die Wallet erzwingt.
2
Das Best-Case-Szenario (Alles läuft glatt)
Mit Trust Custody Basic wird die Wallet verwahrt. Kinder oder Manager können nur unter definierten Bedingungen (Zweckbindung, Empfängerprüfung) Transaktionen anstoßen. Du behältst die Seedphrase, kannst jederzeit eingreifen – operative Zahlungen sind möglich, Erpressung ausgeschlossen, Streit vermieden, Flexibilität bleibt.
Kontrollierte Flexibilität für Family Offices – ohne Verlust der Oberhoheit.
Nachweise für Privatpersonen
Privatperson / HNWI: Erpressungsschutz & kontrollierte Freigabe
Beispiel 3 aus einer Privatsituation
Du bist HNWI mit 800.000 € in Bitcoin auf einer Hardware-Wallet. Du möchtest, dass ein Steuerberater oder ein Familienmitglied im Notfall Zugriff hat – aber nur unter klaren Bedingungen.
Ein Problem entsteht
Liegt die Wallet bei dir, besteht Erpressungsrisiko. Gibst du sie weiter, verlierst du die Kontrolle.
1
Die Auswirkung (Zwang)
Angst vor Übergriffen, eingeschränkte Flexibilität, Streitgefahr – und das Risiko, dass jemand die Seedphrase erzwingt.
2
Das Best-Case-Szenario (Alles läuft glatt)
Mit Trust Custody Basic wird die Wallet physisch verwahrt. Du behältst die Seedphrase, der Steuerberater oder das Familienmitglied kann nur unter vertraglichen Bedingungen (z. B. „Notfall mit Arztbescheinigung“) die Herausgabe anfordern. Die Wallet ist nicht auffindbar – Erpressung unmöglich, Sicherheit und Flexibilität bleiben.
Erpressungsschutz und kontrollierte Freigabe – ohne Seedphrase-Abgabe.
Risikobewertung
Kein Sicherheitsmodell ist absolut. Entscheidend ist, welche Risiken bewusst adressiert werden und welche nicht
Risikobewertung
Krisensicherheit & Systemgrenzen
Trust Custody Simple
ist darauf ausgelegt, Risiken im operativen Alltag zu reduzieren und klare Verantwortlichkeiten zu schaffen.
Die Lösung schützt vor typischen Fehl- und Zwangsszenarien, ersetzt jedoch keine mehrstufige Schlüssel- oder Entscheidungsarchitektur.
1 Ausfall einzelner operativer teilnehmenden Beteiligten
Unkritisch.
Operative Beteiligte besitzen keine alleinige Verfügungsgewalt. Entscheidungen und Herausgaben folgen den definierten Regeln.
2 Interne Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten
Begrenzt gesichert.
Herausgabe und Nutzung der Wallet erfolgen ausschließlich nach zuvor festgelegten Bedingungen. Trust Custody Simple trifft selbst keine Vermögensentscheidungen, sondern setzt bestehende Vereinbarungen um.
3 Externer Zwang, Kriminalität oder Erpressung
Reduziert.
Da weder operative Beteiligte noch der Treuhänder über Aktivierungsdaten verfügen, ist ein unmittelbarer Zugriff technisch ausgeschlossen. Herausgabe erfolgt nur regelgebunden.
4 Ausfall oder Tod des Treuhänders
Abgesichert.
Die Verfügungsbefugnis über den Tresor geht vertraglich auf einen benannten Ausweich-Treuhänder über. Verwahrung und Governance bleiben handlungsfähig.
5 Verlust oder der Seedphrase
Nicht abgesichert.
Die Seedphrase verbleibt bewusst außerhalb der Verwahr- und Sicherheitsstruktur. Schutz, Sicherung und Wiederherstellung liegen vollständig in der Verantwortung des Eigentümers.
6 Langfristige strukturelle Risiken
Nicht adressiert.
Trust Custody Simple ist eine statische Governance-Lösung. Zeitbasierte Anpassungen, Mehrheitsmodelle oder Schlüssel-Redundanzen sind Bestandteil weiterführender Varianten.
Varianten & Ablauf
für Walletverwahrung ohne Schlüssel, wie Seedphrasen und PIN
Ein Service zwei Varianten
Simple Trust Custody & Security+ passen sich Ihren Bedürfnissen an: Wählen Sie zwischen einfacher Walletverwahrung mit personenbezogenen Herausgabebedingungen oder erweiterten Schutz durch Empfänger- und Zweckbindungen.
wer darf die wallet nutzen?
Variante 1 Walletverwahrung mit teilnehmerbezogenen Bedingungen
Reine Teilnehmerbezogene Prüfung ohne Entscheidungs- oder Handlungsregeln.
Bei Simple Trust Custody wird die bestehende Hardware-Wallet sicher verwahrt, während die Seedphrase beim Eigentümer bleibt. Rollen werden vertraglich festgelegt, und jede Herausgabe wird vom Treuhänder geprüft und dokumentiert.
So entsteht eine transparente Struktur, in der operative Beteiligte innerhalb der Regeln handeln können, die Oberhoheit beim Eigentümer bleibt, und Erpressungs- oder Fehlgebrauch-Risiken können minimiert werden – ganz ohne neue Wallets oder SeedPro-Prozesse.
1
Einfacher Start:
Sie buchen den Service und klären Umfang, Beteiligte und Rollen gemeinsam mit Trust4Money.
2
Sichere Verwahrung:
Ihre Wallet wird physisch beim Treuhänder hinterlegt, die Seedphrase bleibt vollständig beim Eigentümer. Herausgabe erfolgt nur nach vertraglich festgelegten Bedingungen.
3
Nachvollziehbare Dokumentation:
Jede Herausgabe wird protokolliert, alle Beteiligten können jederzeit nachvollziehen, wer Zugriff hatte – Erpressung und unkontrollierte Transfers werden ausgeschlossen.
wie darf die wallet benutzt werden?
Variante 2 Walletverwahrung mit empfängerbezogenen Bedingungen
Beinhaltet Entscheidungs- und Handlungsregeln für Nutzung und Transaktionen, wie Empfänger und Zweck.
Bei Simple Trust Custody Security+ werden zusätzlich zu den Herausgabebedingungen Empfänger- und Zweckbindungen für jede Transaktion festgelegt. Der Treuhänder prüft vor jeder Freigabe, ob alle Bedingungen erfüllt sind, und dokumentiert jede Handlung nachvollziehbar.
So können operative Beteiligte nur innerhalb des definierten Rahmens handeln, die Seedphrase bleibt beim Eigentümer, und Missbrauch oder Fehlverwendung werden wirkungsvoll ausgeschlossen – ebenso ganz ohne neue Wallets oder SeedPro-Prozesse.
1
Vertragliche Bindungen:
Zusätzlich zu den Herausgabebedingungen werden Empfänger und Zweck jeder Transaktion klar definiert.
2
Kontrollierte Freigabe:
Der Treuhänder prüft vor jeder Transaktion, ob alle Bedingungen erfüllt sind, und gibt die Wallet nur dann frei.
3
Erweiterte Sicherheit:
Operative Beteiligte können nur innerhalb des festgelegten Rahmens handeln, die Seedphrase bleibt beim Eigentümer, sodass Missbrauch und Fehlverwendung ausgeschlossen sind. Empfängernachweise (siehe Nachweise) stellen die Rechtmäßigkeit von Transaktionen sicher.
Abläufe zur Wallet Verwahrung
01
Schritt 1: Kontaktaufnahme & Auftrag
Sie buchen den Service über trust4money.de, per E-Mail oder Telefon. Gemeinsam klären wir den Umfang: eine oder mehrere Wallets, gewünschte Variante (Simple Trust Custody oder Security+), Beteiligte und Freigaberegeln. Optional vereinbaren wir einen Termin mit einem unserer Partnernotare oder Treuhänder, um die vertraglichen Details abzustimmen.
02
Schritt 2: Vertragsdokumentation & Beglaubigung
Der Treuhänder erstellt eine treuhänderische Urkunde, die folgende Punkte bestätigt: physische Verwahrung der Wallet, definierte Herausgabebedingungen, Rollen der Beteiligten, ggf. Empfänger- und Zweckbindung. Damit haben alle Beteiligten eine rechtlich belastbare Grundlage für Zugriff und Nutzung. Seedphrase und Eigentümerhoheit verbleiben vollständig beim Eigentümer.
03
Schritt 3: Vorbereitung der Wallet
Sie übermitteln die Wallet physisch oder in gesicherter Form an den Treuhänder. Zur Erkennung und Zuordnung wird ein Siegel angebracht. Bei der Security+-Variante werden zusätzlich Empfänger- und Zweckbindungen vertraglich definiert. Der Treuhänder prüft die Wallet auf Vollständigkeit und Echtheit. Eine SeedPro-Option ist nicht erforderlich, verbleibt aber als zusätzliche Möglichkeit.
04
Schritt 4: Übergabe‒Termin oder Versand
Bei einer Walletanforderung zu Transaktionszwecken übergibt ein Mitarbeiter von trust4money die Wallet persönlich oder per Versand. Sie weisen sich aus, und es wird geprüft, dass die Wallet unter Ihrer Kontrolle liegt. Bei der Security+-Variante wird zudem die Einhaltung der Zweck- und Empfängerbindungen geprüft und dokumentiert. Alle Schritte werden protokolliert, sodass jede Herausgabe und Transaktion nachvollziehbar ist.
05
Schritt 5: Übergabe und Archivierung
Sie erhalten die treuhänderische Urkunde digital (PDF mit qualifizierter elektronischer Signatur) und auf Wunsch in ausgedruckter Form per Einschreiben. Eine verschlüsselte Kopie kann zusätzlich in Ihrem persönlichen Tresor bei Trust4Money gespeichert werden. Damit ist jede Wallet-Verwahrung dokumentiert, nachvollziehbar und langfristig sicher archiviert.
06
Schritt 6: Kosten & Dauer
Die Preise beginnen deutlich unter Light Trust Custody, da kein SeedPro-Setup mit Onboarding erforderlich ist. Der Prozess dauert in der Regel nur wenige Stunden bis wenige Tage, je nach Anzahl der Wallets, Variante (Basic oder Plus) und Umfang der Vertragsprüfung.
Trust Custody als
offenes System
Die zugrunde liegenden Sicherheits- und Entscheidungsmodelle sind so aufgebaut, dass sie nicht an die dauerhafte Mitwirkung eines einzelnen Anbieters gebunden sind.
Bewusst haben wir ein Modell entwickelt, das anstelle von uns auch mit anderen Teilnehmern reibungslos funktionieren kann.
1. offenes Modell‒System
Die Modelle sind so gestaltet, dass sie auf bestehende rechtliche und institutionelle Strukturen übertragbar und eigenständig anpassbar sind – bei Bedarf auch ohne laufende Einbindung der trust4money GmbH.
2. SeedPro als Grundlage
Mit SeedPro wird eine unverzichtbare technische Grundlage für die strukturierte Sicherung, Aufteilung und Rekonstruktion von Bitcoin-Schlüsseln vertraglichen und organisatorischen Rahmenwerke bereitgestellt.
3. Umsetzung durch Jeden
Die Umsetzung der Trust-Varianten kann jedoch grundsätzlich auch durch externe Rechtsanwälte, Treuhänder, Steuerberater oder Banken erfolgen.
4. keine Abhängigkeit
Anstelle eines Abhängigkeits-Verhältnisses zu uns, ist eine anbieterunabhängige Sicherheitsarchitektur möglich.
Walletsicherung Treuhand / Vertrag
Einfache, transparente und rechtssichere Verwahrungslösung, sowohl für interne Governance als auch für externe Prüfungen oder Compliance‒Anforderungen.
walletsicherung mit klar geregeltem Zugriff
1. Simple Trust Custody 19€ /Monat
(nur Wallet)
Einrichtung: einmalig 149€
Verwahrung mit klar geregeltem Zugriff – ohne Entscheidungslogik.
Simple Trust Custody regelt die Verwahrung einer bestehenden Wallet und definiert eindeutig, wer beteiligt ist und unter welchen formalen Voraussetzungen eine Herausgabe erfolgen darf. Im Mittelpunkt steht die sichere und nachvollziehbare Verwahrung: Die Wallet wird treuhänderisch gesichert, Rollen werden festgelegt und Zugriffswege klar dokumentiert. Simple Trust Custody trifft keine Aussage darüber, was mit den Assets getan werden darf oder wie Entscheidungen zustande kommen.
Simple Trust Custody verwahrt. Es entscheidet nicht.
Inklusive:
Zahlung:
walletsicherung plus Entscheidungs- und Handlungsregeln
1. Simple Trust Security+ 29€ /Monat
(nur Wallet)
Einrichtung: einmalig 299€
Verwahrung plus Entscheidungs- und Handlungsregeln.
Simple Trust Security+ baut auf der reinen Verwahrung auf und ergänzt sie um eine klare Entscheidungs- und Handlungslogik. Zusätzlich wird festgelegt, was mit der Wallet getan werden darf, für welche Zwecke, an welche Empfänger und unter welchen Bedingungen. Die Verwahrung bleibt unverändert – neu ist die Sicherheit auf Entscheidungsebene. Damit beginnt Security genau dort, wo Custody allein nicht mehr ausreicht: bei Nutzung, Transaktionen und Verantwortung im Alltag.
Simple Trust Security+ schützt vor Fehlentscheidungen – nicht vor Verlust allein.
Inklusive:
Zahlung:
So funktioniert die Walletverwahrung
Für Unternehmen und Family Offices zählen keine technischen Experimente, sondern nachvollziehbare Kontrolle.
A
Warum reicht eine einfache Bankverwahrung nicht aus?
Eine klassische Bankverwahrung schützt Vermögenswerte vor Verlust, nicht jedoch vor Fehlverwendung. Banken verwahren Assets technisch sicher, übernehmen jedoch keine inhaltliche Kontrolle darüber, wann, warum oder an wen Transaktionen erfolgen. Herausgaben erfolgen entweder vollständig oder gar nicht – ohne Zweckbindung, ohne Empfängerprüfung und ohne Berücksichtigung interner Rollen oder Zuständigkeiten. Für Unternehmen und Family Offices entsteht dadurch eine Lücke zwischen Sicherheit und Steuerung. Operative Entscheidungen, interne Freigaben oder Governance-Regeln lassen sich über eine reine Bankverwahrung nicht abbilden. Zudem bleibt das Risiko bestehen, dass berechtigte Personen unter Druck gesetzt oder zu vorschnellen Entscheidungen gezwungen werden, da die Verwahrung keinen Schutz vor Zwang oder internen Konflikten bietet. Trust Custody setzt genau an dieser Stelle an: nicht als Ersatz für Banken, sondern als ergänzende Struktur, die Zugriff, Herausgabe und Nutzung von Wallets inhaltlich kontrollierbar und durch Dokumentation Transparent macht – über vertraglich definierte Bedingungen statt rein technischer Verwahrung.
B
Was unterscheidet Wallet-Verwahrung von Seed-Verwahrung?
Die Verwahrung einer Seedphrase bedeutet die Übernahme der höchsten technischen Kontrolle. Wer die Seedphrase hält, kann jederzeit eine Wallet rekonstruieren, Transaktionen auslösen oder Vermögenswerte vollständig übertragen. Seed-Verwahrung ist deshalb immer mit maximaler Verantwortung, regulatorischer Relevanz und einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden. Die Wallet-Verwahrung verfolgt einen anderen Ansatz. Hier wird nicht das Eigentum oder die technische Wiederherstellungsfähigkeit verwahrt, sondern der operative Zugriff auf eine bestehende Wallet. Die Seedphrase verbleibt vollständig beim Eigentümer, während die physische oder technische Verfügbarkeit der Wallet kontrolliert wird. Dadurch entsteht eine zusätzliche Sicherheitsebene, ohne die Oberhoheit über das Vermögen abzugeben. Trust Custody Simple nutzt genau diesen Unterschied. Es schafft Ordnung und Kontrolle für reale Nutzungsszenarien, ohne die Komplexität, Abhängigkeiten und rechtlichen Folgen einer Seed-Verwahrung auszulösen.
C
Wie stellen wir mit Herausgabebedingungen Sicherheit her?
Herausgabebedingungen sorgen dafür, dass eine Wallet nicht einfach auf Zuruf oder aus Gewohnheit verfügbar wird. Stattdessen ist vertraglich festgelegt, unter welchen Voraussetzungen, durch wen und zu welchem Zweck die Wallet herausgegeben werden darf. Damit wird der Zugriff planbar, überprüfbar und von Einzelentscheidungen entkoppelt. In der Praxis bedeutet das: Eine Transaktion kann nur vorbereitet werden, wenn die vereinbarten Bedingungen erfüllt sind – etwa eine definierte Rolle, eine dokumentierte Zustimmung oder ein konkreter Verwendungszweck. Der Treuhänder prüft diese Voraussetzungen vor jeder Herausgabe und dokumentiert den Vorgang nachvollziehbar. So entsteht Sicherheit nicht durch Technik allein, sondern durch verbindliche Regeln. Herausgabebedingungen verhindern spontane Fehlentscheidungen, reduzieren Missbrauchsmöglichkeiten und schützen alle Beteiligten vor Haftungs- und Zwangssituationen.
D
Wie sorgen Zweck- und Empfängerbindungen für kontrollierte Transaktionen?
Empfänger- und Zweckbindungen sorgen dafür, dass jede Transaktion nur für genau definierte Zwecke ausgeführt werden kann und nur an berechtigte Empfänger geht. Dadurch werden sowohl interne als auch externe Risiken minimiert: Gelder können nicht zweckentfremdet oder an unautorisierte Parteien überwiesen werden. In der Praxis prüft der Treuhänder vor jeder Transaktion, ob die Empfängerberechtigung und der angemeldete Zweck im Einklang mit den vertraglich festgelegten Bedingungen stehen. Jede Freigabe wird dokumentiert, sodass alle Beteiligten jederzeit nachvollziehen können, warum und an wen ein Transfer stattgefunden hat.Auf diese Weise kombiniert Trust Custody Basic operative Flexibilität mit verbindlicher Kontrolle, ohne dass die Seedphrase preisgegeben oder technische Umbauten notwendig sind.
Transaktionen werden damit sicher, transparent und nachvollziehbar gesteuert. Ziel diese Prozesses ist nicht, eine anderslautende Transaktion als beantragt zu verhindern, sondern den Antragsteller an die vertragliche Vereinbarung bei Abweichungen haftbar zu binden. Eine Transaktionsicherstellung kann nur mit separatem Transaktionsnachweis per Identitätsprüfung des Empfängers mit Testtransaktion (siehe https://trust4money.de/eigentumsnachweis) garantiert werden.
E
Welche Rolle übernimmt der Treuhänder konkret?
Operative Beteiligte wie Prokuristen, Family-Members oder andere Berechtigte erhalten Zugriff auf die Wallet nur innerhalb klar definierter Rollen und Aufgaben. Sie können Transaktionen durchführen, jedoch ausschließlich im Rahmen der vertraglich festgelegten Bedingungen. Eigenmächtige Handlungen oder der Zugriff außerhalb dieser Regeln sind technisch und organisatorisch ausgeschlossen. Der Treuhänder prüft jede Nutzung vor Freigabe und dokumentiert alle Schritte, sodass jede Aktion nachvollziehbar bleibt. Auf diese Weise entsteht eine klare Governance-Struktur: operative Beteiligte können agieren, aber nie die Oberhoheit über das Vermögen übernehmen. Fehlverhalten oder Missbrauch werden so schon im Vorfeld wirkungsvoll verhindert.
F
Was passiert bei Konflikten oder Sonderfällen?
Trust Custody Basic berücksichtigt auch Situationen, in denen mehrere Beteiligte unterschiedliche Interessen haben oder unvorhergesehene Ereignisse eintreten, wie Krankheit, Kündigung oder Todesfall eines Beteiligten. In solchen Fällen greift die vertraglich definierte Rollen- und Freigabestruktur, die den Zugriff auf die Wallet weiterhin kontrolliert und dokumentiert. Der Treuhänder prüft jede Entscheidung im Konfliktfall und sorgt dafür, dass Herausgabe oder Nutzung der Wallet nur innerhalb der vereinbarten Regeln erfolgt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Vermögen jederzeit geschützt bleibt, interne Streitigkeiten transparent geregelt werden und keine Partei alleinigen Zugriff erzwingen kann.
G
Wer braucht Wallet-Verwahrung Simple – und wer Wallet-Verwahrung Plus?
Wallet-Verwahrung Basic eignet sich für alle, die bereits über eine Wallet und Seedphrase verfügen und eine einfach nachvollziehbare, sichere Governance für operative Nutzung benötigen. Dazu zählen Unternehmen, Family Offices und vermögende Privatpersonen, die Transaktionen kontrolliert freigeben, Erpressungs- und Fehlgebrauchsrisiken minimieren und gleichzeitig die Seedphrase vollständig in eigener Hand behalten möchten. Wallet-Verwahrung Plus, also die vollständige Trust-Custody-Lösung mit SeedPro, ist dagegen für Kunden sinnvoll, die maximalen Schutz und Wiederherstellbarkeit ihres Vermögens benötigen, z. B. für Vermögensnachfolge, größere Pools oder komplexe Multi-Signature-Setups. Basic deckt die meisten praktischen Anwendungsfälle ab, Plus bietet zusätzliche Sicherheit und technische Redundanz – der Unterschied liegt vor allem in der Seed-Verwahrung, Rekonstruktionsfähigkeit und regulatorischen Absicherung.
H
Wie sicher ist die Walletverwahrung?
Die Walletverwahrung wird in speziellen Tresoren unter strengen Zutritts- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Einlagerung erfolgt unter Ausschluss der Aktivierungszugänge. Diese sind nur dem Auftraggeber bekannt.
I
Wie schnell ist die Walletanforderung?
Um die strengen Zutritts- und Sicherungsmaßnahmen einhalten zu können, werden von Anforderung bis Auslieferung /Aushändigung bis zu 5 Arbeitstage benötigt. Die Übergabe erfolgt persönlich oder durch versicherten Paketversand. (Ohne AktivierungsPIN beschränkt sich der Wert einer Wallet auf den Kaufwert. Wallets sind durch Seedphrasen Eingabe bei Verlust BackUp fähig.
J
Wie kann der richtige Empfänger nachgewiesen werden?
Um sicherzustellen, dass nach der Anforderung der Wallet sowie Prüfung und Genehemigung der Transaktionsbedingungen auch tatsächlich an den beantragten Empfänger transferiert wird, ist ein Empfängernachweis erforderlich. Er funktioniert vom Ablauf her wie der Eigentumsnachweis und kann einzeln gebucht werden. Mit diesem Nachweis wird die Identität und Verfügungsgewalt des Empfängers bestätigt (siehe https://trust4money.de/eigentumsnachweis)
K
Wer haftet in welchen Fällen?
Zunächst sind die Prozesse dafür da, um spätere Haftungsfragen zu vermeiden. Es wird durch Rollendefinition ausgeschlossen, dass unautorisierte Personen Zugang zum Wallet erhalten. Mit einer vertraglichen Zweck und Empfängerbindung wird vermieden, dass unautorisierte Transaktionen stattfinden, bzw. dass sie Nachprüfbar und zuweisbar sind. Sollte ein anderer Empfänger oder Zweck begünstig werden, liegt das im Verantwortungsbereich des Teilnehmers. Eine Haftung durch den Treuhänder ist ausgeschlossen.
Um verbindliche Zweckbindung einzuhalten, ist ein zusätzliches Identitätsverfahren durchzuführen, was als Zusatzleistung gebucht werden kann. So werden auch Empfänger und Zweck verbindlich. Für Fehler, die im wirkungsbereich des Treuhänders liegen, besteht eine Haftpflichtversicherung bis 1 Millionen Euro Schadenssumme bei Vorsatz.
L
Wer haftet bei Walletverlust bei der Übergabe /Versand?
Um Verlust bei der Übergabe zu verhindern, kan eine persönliche Aushändigung mit Identitätsprüfung als Zusatzleistung vereinbart werden. Ein Versand ist jeweils mit bis zu 500 € versichert, der einen möglichen Transport-Verlust der Wallet und den Aufwand der Neuinstallation abdeckt.
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Was ist bei einer Walletsicherung ohne Schlüsselsicherung zu beachten?
Die externe Walletsicherung setzt voraus, dass sich die Teilnehmer bewusst sind, dass die Schlüsselsicherung auf eigene Gefahr selbst durchgeführt wird. Wenn die Wallet beim Transfer von verwahrung in den eigenen Besitz übergeht, entsteht eine mögliche Bruchstelle in der Sicherheit. Ist Wallet und Seedphrase verloren, ist das Vermögen verloren. Es wird grundsätzlich empfohlen, Light Trust Custody mit Security+ zu buchen. Darin ist auch die Schlüsselsicherung enthalten. Der Treuhänder haftet bei Vorsatz bis zu 1 Mio.Euro Schadenshöhe im Rahmen seiner Haftpflichtversicherung.
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Simple Trust Custody & Security+ schützt vor Missbrauch, Zwang und ungeklärter operativer Nutzung bestehender Wallets.
Nachvollziehbarkeit und klare Haftungsgrenzen, ersetzt jedoch keine mehrstufige Schlüssel‒ oder Zeit‒Sicherheitsarchitektur. Für weitergehende Krisenszenarien ist eine Erweiterung um Light, Performance, Ultimate oder Endless Trust Custody vorgesehen.