Gemeinsam mit der internen Revision und externen Beratern entscheidet sich der Vorstand für eine Struktur, in der alle relevanten Vereinbarungen notariell beglaubigt werden. Der Zugriff auf Bitcoin folgt einer klaren Einstimmigkeitslogik: Maßnahmen sind nur möglich, wenn alle vertraglich definierten Voraussetzungen erfüllt sind. Nicht, um Flexibilität zu verlieren – sondern um Missbrauch, Unklarheit und Haftungsrisiken von vornherein auszuschließen. Ultimate Trust Custody ist in diesem Kontext kein „höheres Sicherheitslevel“, sondern die Voraussetzung dafür, dass Bitcoin überhaupt Teil einer solchen Organisation werden kann – rechtlich belastbar, revisionsfähig und über Jahre hinweg erklärbar.
Als das Thema Bitcoin erstmals in einer Vorstandsrunde auftaucht, geschieht das nicht aus Neugier oder Trendbewusstsein. Der Anstoß kommt aus einer ganz anderen Richtung: der Frage, wie das Unternehmen künftig attraktive, langfristige Anreize für Mitarbeitende schaffen kann. Klassische Modelle wirken zunehmend austauschbar. Gesucht wird etwas, das modern ist, verständlich bleibt und langfristiges Denken fördert. Bitcoin rückt dabei nicht als Spekulationsobjekt in den Fokus, sondern als Sparinstrument. Ein Modell, bei dem Mitarbeitende über mehrere Jahre hinweg Vermögen aufbauen können – klar geregelt, transparent und nachvollziehbar. Für Stefan ist sofort klar: Eine solche Idee steht und fällt nicht mit Technik, sondern mit Struktur. Was im privaten Umfeld vielleicht über Vertrauen funktioniert, braucht im Unternehmen klare Regeln. Schon in den ersten internen Gesprächen wird deutlich, dass einfache Lösungen nicht ausreichen. Weder eine Börse noch eine einzelne verantwortliche Person kommen infrage. Die interne Revision macht früh klar, dass jede Form von digitalem Vermögen rechtlich eindeutig zugeordnet, nachvollziehbar dokumentiert und langfristig prüfbar sein muss. Auch die Rechtsabteilung weist darauf hin, dass Vereinbarungen ohne rechtliche Verbindlichkeit im Zweifel nicht tragen – weder intern noch gegenüber externen Prüfern. Deshalb fällt früh die Entscheidung, alle wesentlichen Vereinbarungen notariell beglaubigen zu lassen. Nicht, um Prozesse zu verkomplizieren, sondern um sie belastbar zu machen. Der Notar übernimmt dabei keine operative Rolle. Er stellt Rechtsverbindlichkeit her – und damit die Grundlage dafür, dass Entscheidungen auch Jahre später noch Bestand haben. Als Stefan und seine Vorstandskollegen erstmals mit trust4money über mögliche Umsetzungswege sprechen, wird schnell klar: Der geplante Bitcoin-Sparplan ist nur ein Anwendungsfall. Die eigentliche Herausforderung liegt tiefer. Es geht darum, wie Verantwortung, Zugriff und Entscheidungsfähigkeit in einer Organisation so organisiert werden können, dass weder Einzelpersonen noch Situationen zum Risiko werden.
Gerade bei großen Vermögen, langen Zeithorizonten oder sensiblen Nachfolge- und Haftungsthemen reicht es nicht aus, dass eine Entscheidung „formal korrekt“ getroffen wurde. Sie muss auch von allen Beteiligten getragen, akzeptiert und rechtlich belastbar sein. Andernfalls drohen spätere Anfechtungen, Blockaden oder Vertrauensverluste innerhalb der Gemeinschaft. Performance Trust Custody & Security+ löst das Problem der Blockade durch Mehrheitsfähigkeit. Doch dort, wo Uneinigkeit selbst ein Risiko darstellt, entsteht eine neue Frage: Wie bleibt ein System sicher, wenn keine Entscheidung gegen den Willen einzelner Beteiligter erfolgen darf?
Dadurch entsteht eine belastbare Entscheidungsfähigkeit, ohne dass Eigentum oder operative Kontrolle abgegeben werden müssen.
Light Trust Custody & Security+ reduziert die Abhängigkeit von Einzelpersonen und schützt vor typischen Ausfallszenarien wie Krankheit, Tod oder Abwesenheit. Gleichzeitig verhindert die Struktur, dass sensible Informationen unkontrolliert weitergegeben werden müssen. Rekonstruktion ist möglich – jedoch ausschließlich innerhalb der zuvor festgelegten Regeln und Zuständigkeiten.
Die Lösung ist bewusst als Zwischenstufe konzipiert: deutlich robuster als klassische Self-Custody, aber schlanker als mehrheits- oder institutionsfähige Modelle. Sie eignet sich für Situationen, in denen Verantwortung geteilt wird, Konsens tragfähig ist und Sicherheit nicht länger von einzelnen Personen abhängen darf.
Wallet-Verwahrung und operative Nutzung sind nicht Bestandteil von Light Trust Custody & Security+, können jedoch optional ergänzt werden, ohne die zugrunde liegende Verwahr- und Entscheidungsstruktur zu verändern.
Diese Entscheidungslogik wird durch eine doppelte treuhänderische Absicherung sowie ein notarielles Beglaubigungsverfahren ergänzt. Der Notar stellt sicher, dass Einheitsentscheidungen nicht nur organisatorisch, sondern auch rechtlich eindeutig dokumentiert und durchsetzbar sind – etwa für Nachlass-, Haftungs- oder Gerichtsfragen.
So entsteht eine Sicherheitsarchitektur, die nicht auf Geschwindigkeit oder Mehrheit, sondern auf Einheit, Rechtssicherheit und langfristige Tragfähigkeit setzt. Ultimate Trust Custody & Security+ ist damit die konsequente Lösung für Gemeinschaften, in denen Sicherheit nur dann gegeben ist, wenn alle Verantwortung gemeinsam tragen – und dies auch nachweisbar ist.