Ich habe diese Reihe nicht geschrieben, weil mich Bitcoin fasziniert.
Ich habe sie geschrieben, weil ich gesehen habe, was passiert, wenn Verantwortung fehlt und niemand vorbereitet ist. Ich habe erlebt, dass Vermögen nicht einfach verloren geht, sondern zurückbleibt: unzugänglich, unbeantwortet, still. Nicht, weil Technik versagt hat, sondern weil Entscheidungen allein getragen wurden.
Ich habe gesehen, dass Kontrolle schützt und zugleich angreifbar macht, dass Geheimhaltung Sicherheit verspricht und Isolation erzeugt, und dass Systeme, die auf Einzelpersonen bauen, früher oder später an menschlichen Grenzen scheitern.
Diese Texte sind nicht entstanden, um ein Produkt zu erklären. Sie sind entstanden, um eine Lücke sichtbar zu machen – zwischen technischer Möglichkeit und menschlicher Realität. Trust Custody ist kein Versuch, alles sicher zu machen. Es ist ein Versuch, Verantwortung verteilbar zu machen. Nicht, damit niemand mehr entscheidet, sondern damit niemand allein bleiben muss, wenn Entscheidungen schwer werden.
Vielleicht wird niemand später wissen, warum diese Strukturen gebaut wurden. Vielleicht wird man sie einfach nutzen. Das ist in Ordnung. Es reicht, wenn sie dann funktionieren.