Endless Trust Custody - Die strengste Form der zweckgebundenen Bitcoin-Verwahrung.
Keine Spekulation, keine Überraschungen mehr.
Endless Trust Custody Die strengste Form der zweckgebundenen Bitcoin‒Verwahrung.
Keine Spekulation, keine Überraschungen mehr Endless = Purpose‒Bound Trust Custody
Von Torsten Schmitz, CEO & Gründer von trust4money.de Böblingen, Januar 2026
Herkömmliche Krypto‒Verwahrung lässt immer noch Spielraum für Missbrauch: Spekulation, Rehypothecation oder falsche Auszahlungen im Insolvenzfall. Endless Trust Custody löst das radikal: Ultimate‒Level plus vertraglich fixierte Zweck‒ und Empfängerbindung.
Jede Transaktion wird vom Treuhänder nicht nur auf Einstimmigkeit, sondern auch auf Zweckerfüllung geprüft mit echter Sperrminorität. So bekommen Kunden garantiert ihre Original‒Bitcoin zurück nie Äquivalente oder Fiat. Ideal für Banken, Family Offices und Stiftungen, die höchste Governance wollen. trust4money.de setzt damit neue Standards: Sicherheit ohne Kompromisse.

Seit mehr als einem Jahr baue ich mit meinem Team mit trust4money.de ein System auf, das die Lücke zwischen echter Selbstsouveränität und institutioneller Sicherheit schließt. Unsere Trust-Custody-Varianten – Single, Light, Performance und Ultimate – haben bereits vielen Privatkunden, Familien und Organisationen geholfen, ihre Bitcoin und digitale Assets sicher zu halten, ohne die volle Kontrolle aus der Hand zu geben. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf: Von der reinen revisionssicheren Verwahrung verschlüsselter Komponenten über mehrheitliche Entscheidungen bis hin zur absoluten Einstimmigkeit aller Beteiligten.
Doch je tiefer wir in Gespräche mit Banken, Family Offices und Stiftungen eintauchen, desto klarer wird ein zentrales, bisher ungelöstes Problem: Selbst bei den strengsten Modellen bleibt ein Restrisiko, dass fremde Vermögen missbraucht werden – durch unkontrollierte Transaktionen, interne Spekulation oder im Worst-Case einer Insolvenz.

Denken Sie an die großen Kollapse der vergangenen Jahre. Kundengelder wurden verliehen, umgetauscht, verspekuliert – und am Ende bekamen die Eigentümer nicht ihre Original-Bitcoin zurück, sondern irgendein Äquivalent in Fiat oder gar nichts. Selbst bei vollständig segregierten Wallets, wie sie die BaFin im Kryptoverwahrgeschäft fordert, fehlt oft die harte Durchsetzbarkeit: Der Verwahrer kann Assets bewegen, solange er sie „nur verwaltet“. Im Insolvenzfall droht Netting, Auszahlung in Euro oder andere Assets. Für jemanden, der Bitcoin als langfristige Wertaufbewahrung sieht – vielleicht sogar als digitales Gold für Generationen – ist das inakzeptabel. Regulatoren wie BaFin und die EU mit MiCAR fordern mehr Schutz, aber die Praxis hinkt hinterher.

Genau hier setzt unsere neueste Entwicklung an:
Endless Trust Custody.
Endless baut direkt auf dem Ultimate-Modell auf – also dem 3-von-3-Prinzip mit Notar plus zwei unabhängigen Treuhändern und absoluter Einstimmigkeit für jede Transaktion und jede Schlüsselrekonstruktion. Doch wir gehen entscheidend weiter: Wir führen eine vertraglich fixierte, notariell beglaubigte Zweck- und Empfängerbindung ein. Jede ausgehende Transaktion muss einem vorher klar definierten, unveränderbaren Zweck entsprechen. Und sie darf ausschließlich an vorab festgelegte, autorisierte Empfänger gehen. Der Treuhänder prüft nicht nur die Einstimmigkeit, sondern auch die Zweckerfüllung – und verfügt über eine echte Sperrminorität. Passt die Transaktion nicht zum vereinbarten Zweck? Dann blockiert er. Das ist neu im Markt: Der Treuhänder erhält erstmals eine aktive Prüfpflicht, die über reine Konsens-Mechaniken hinausgeht.

Der rechtliche Rahmen dafür ist in Deutschland solide verankert. Zweckbindung ist ein klassisches Instrument des Treuhandrechts (§ 675 BGB und folgende). In Kombination mit notarieller Beglaubigung wird sie zu einem starken, gerichtlich durchsetzbaren Regelwerk.
MiCAR und die BaFin-Praxis zum Kryptoverwahrgeschäft verlangen ohnehin strenge Segregation und Kundenschutz – Endless erfüllt das und geht darüber hinaus, indem es echte Governance für Fremdvermögen schafft. Alles läuft über unser bewährtes SeedPro-System: Der Seed wird nicht als Klartext gespeichert, sondern mit KeySplit in verschlüsselte Positionscodes umgewandelt, auf sichere Weise verteilt und nur bei Erfüllung aller Bedingungen rekonstruiert. Non-custodial im Kern, aber mit institutioneller Governance.
Passt Endless Trust Custody zur MiCAR‒Verordnung?
Endless ist MiCAR‒freundlich, weil es die „sole control“ vermeidet und den Kunden in der Kontrolle lässt. Es ist keine Custody‒Dienstleistung, sondern ein Trust‒ und Governance‒Tool für sichere, zweckgebundene Selbstverwahrung.
Die Markets in Crypto‒Assets Regulation (MiCAR, Verordnung (EU) 2023/1114) regelt seit 2024/2025 die Verwahrung und den Umgang mit Krypto‒Assets in der EU einheitlich. Ein zentraler Punkt ist die Definition von Custody and Administration of Crypto‒Assets on Behalf of Clients“ (Art. 3 Abs. 1 Nr. 17): Das umfasst die Safekeeping oder Kontrolle von Crypto‒Assets oder den Zugangsmitteln dazu (z. B. Private Keys) im Auftrag von Kunden. Wer diese Dienstleistung anbietet, braucht in der Regel eine CASP‒Lizenz (Crypto‒Asset Service Provider) und muss strenge Anforderungen an Segregation, Haftung und Schutz vor Verlusten erfüllen.
Endless Trust Custody ist jedoch kein klassisches Custody-Modell im Sinne von MiCAR. Es handelt sich um eine vertragsbasierte, rollengebundene Mitverwahrung in Kombination mit physischem Splitting der Seed Phrase (über SeedPro). Der Kunde behält die alleinige finale Kontrolle über die Assets – wir oder Dritte (Treuhänder/Notare) haben keine sole control (alleinige Verfügungsgewalt). Jede Transaktion wird nur dann freigegeben, wenn sie den vertraglich fixierten Zwecken und der Empfänger-Whitelist entspricht. Der Treuhänder prüft aktiv und blockiert bei Abweichung – das schafft eine harte Governance, ohne dass jemand außer dem Kunden die Assets bewegen kann.
Für wen ist Endless gedacht? Vor allem für diejenigen, die Verantwortung für fremde oder große Summen tragen: Privatbanken in Deutschland, der Schweiz oder Liechtenstein, die Kundencoins halten. Family Offices mit neun- bis zehnstelligen Bitcoin-Beständen. Stiftungen und Pensionskassen, die langfristig HODLen und ESG-Aspekte berücksichtigen wollen. Diese Player können ihren Stakeholdern nun eine Garantie geben: „Im Insolvenzfall oder bei jedem Zugriff bekommen Sie exakt Ihre Bitcoin zurück – nicht den Gegenwert, nicht andere Assets.“ Endless verhindert Rehypothecation, internes Trading, ungewollte Lending oder falsche Auszahlungen. Es schafft echte Zweckbindung: Zum Beispiel „Nur langfristige Wertaufbewahrung, keine Spekulation“ oder „Nur Auszahlung an autorisierte Kunden-Wallets, die bereits BTC halten“.

Auch für Versicherer ist das hochinteressant. Ein Setup mit dokumentierter Zweck- und Empfängerbindung senkt das operationelle und regulatorische Risiko massiv – Prämien für Verlust- oder Diebstahlschutz können entsprechend sinken. Langfristig könnte Endless sogar Basis für neue Produkte werden: Bitcoin-ETPs mit institutioneller Zweckbindung, tokenisierte Assets mit enforcable Regeln oder hybride Modelle, bei denen Smart-Contract-Logik die Zweckbindung on-chain unterstützt.
Der operative Aufwand ist höher als bei unseren anderen Varianten – die manuelle Prüfung jeder Transaktion durch den Treuhänder erfordert Sorgfalt und Zeit. Aber genau das macht den Unterschied aus. Wir starten mit einem klar definierten Vertrag, richten das Multisig-Wallet mit SeedPro und KeySplit ein, integrieren die Treuhänder und Notare – und ab dann läuft alles regelbasiert, transparent und nachvollziehbar. Die Kosten spiegeln den Mehrwert wider: Ab 1.900 € jährlich plus Einrichtung, abhängig vom Umfang.

Endless Trust Custody ist kein weiteres Nice-to-have-Feature. Es ist der nächste logische Schritt in einer Welt, in der Vertrauen nicht mehr allein durch Technologie entsteht, sondern durch transparente, durchsetzbare Regeln und echte Governance. In einer Branche, die von Skandalen geprägt war, wollen wir Standards setzen: Sicherheit ohne Kompromisse, Souveränität mit Verantwortung.

Wenn Sie Verantwortung für fremde Vermögen tragen, Ihr eigenes auf dem höchsten Level absichern oder einfach neugierig sind, wie weit man Krypto-Sicherheit treiben kann: Lassen Sie uns reden. Schreiben Sie uns oder buchen Sie direkt einen Termin. Die Zukunft der sicheren Verwahrung ist zweckgebunden – und sie beginnt jetzt.
was ist entscheidend: MiCAR und nationale Umsetzungen
(z. B. in Frankreich via AMF oder ähnliche Guidance) schließen non‒custodial oder self‒custody‒ähnliche Modelle explizit aus dem Custody‒Begriff aus, wenn der Anbieter keine tatsächliche Kontrolle über die Keys oder Assets hat. Provider von Hardware‒Wallets, Multi‒Sig‒Lösungen oder Tools, bei denen der Endnutzer die finale Entscheidung trifft, gelten nicht als Custodian. Endless passt hier perfekt rein: Es ist eine Ergänzung zur Selbstverwahrung, die Compliance‒Hürden (Nachweisführung, Erbschaftsplanung, Zweckbindung) löst, ohne eine volle CASP‒Lizenz zu erfordern.
Keine Rehypothecation, kein Lending, keine Verwendung der Assets durch Dritte – alles vertraglich und notariell gesichert. Für Banken, Vermögensverwalter oder Institutionelle in der EU bedeutet das: Endless Trust Custody kann als MiCAR-kompatible Ergänzung zu regulierter Custody (z. B. via lizenzierte CASPs) genutzt werden. Es minimiert Risiken, die MiCAR adressiert (z. B. Insolvenzschutz durch Segregation und Aussonderbarkeit), und unterstützt die geforderte Transparenz durch revisionssichere Dokumentation. Besonders bei Selbstverwahrungspflichten (z. B. für Unternehmen oder Family Offices) oder als Split-Modell neben Bank-Custody ist es eine elegante Lösung.
Der nächste Schritt ist kein Klick.
Wenn Bitcoin Teil einer Gemeinschaft wird, reichen technische Lösungen nicht mehr aus. Dann geht es um Verantwortung. Um Rollen. Um Entscheidungen, die auch dann tragen, wenn Menschen wechseln, Zeit vergeht oder Druck entsteht. Wir entwickeln Sicherheitsstrukturen gemeinsam mit denen, die Verantwortung nicht delegieren – sondern gestalten wollen.
Einladung zum Gespräch.
Wenn du dich in diesen Gedanken wiederfindest, wenn du spürst, dass Selbst- oder Fremdverwahrung für deine Situation nicht mehr ausreichen, dann ist jetzt nicht der Moment für ein Produkt. Dann ist es der Moment für ein Gespräch.
Lass uns gemeinsam klären, welche Form von gemeinschaftlicher Sicherheit für dich, dein Unternehmen oder deine Struktur tragfähig ist.
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Trust Custody Endless = Ultimate + vertraglich fixierte & prüfbare Zweck-/Empfängerbindung
+ integrierte Prüfroutine durch Treuhänder-Sperrminorität. Dadurch wird Spekulation, Rehypothecation und ungewollte Netting im Insolvenzfall unmöglich – Kunden bekommen garantiert ihre originalen Bitcoin zurück.
verwendeter Fachbegriff: Rehypothecation
Rehypothecation ist ein Fachbegriff aus dem Finanzbereich, der auf Deutsch am besten mit „Weiterverpfändung“ oder „Wiederverpfändung“ übersetzt wird. Es klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach erklärt: Stell dir vor, du gibst deiner Bank oder deinem Broker Wertpapiere (z. B. Aktien oder Bitcoin) als Sicherheit (Pfand/Collateral) für einen Kredit oder ein Margin-Konto ab. Das ist normal – das nennt man Hypothecation (Verpfändung). Bei Rehypothecation (Weiterverpfändung) nimmt der Broker/Bank diese deine Sicherheiten und verwendet sie selbst nochmal als Pfand, um sich eigenes Geld zu leihen oder eigene Trades abzusichern. Deine Assets werden also quasi mehrmals „wiederverwendet“ – oft ohne dass du das direkt mitbekommst.
Einfaches Beispiel: Du hinterlegst bei deinem Broker 100.000 € in Aktien als Sicherheit für einen Kredit. Der Broker nimmt genau diese Aktien und verpfändet sie weiter an eine andere Bank, um sich selbst günstig Geld zu leihen. Wenn jetzt alles gut läuft, merkt niemand was. Aber bei Problemen (z. B. Insolvenz des Brokers wie bei Lehman oder FTX) kann es passieren, dass deine ursprünglichen Assets „verloren“ gehen oder nur noch als Gläubigerforderung behandelt werden – weil sie schon für die Schulden anderer verpfändet wurden. Genau deswegen ist das in der Krypto-Welt (und bei trust4money) so ein großes Thema: Viele wollen das komplett verbieten oder stark einschränken, damit Kunden im Ernstfall wirklich ihre originalen Bitcoin zurückbekommen – und nicht nur einen Anspruch auf irgendwas Ähnliches.
Kurz gesagt: Weiterverpfändung = Deine Sicherheiten werden vom Verwahrer nochmal als eigene Sicherheiten benutzt. Risiko: Hohe Hebelwirkung, aber auch systemisches Risiko (wie in der Finanzkrise 2008).
verwendeter Fachbegriff: Netting
Was bedeutet Netting im Insolvenzfall? Netting (Aufrechnung oder Saldierung) ist ein Verfahren, bei dem alle gegenseitigen Forderungen und Schulden zwischen Kunde und Verwahrer zu einem einzigen Netto-Betrag zusammengefasst werden. Im Insolvenzfall einer Börse oder Bank werden offene Positionen bewertet und verrechnet – oft zu Lasten der Kunden. Statt die originalen Bitcoin zurückzubekommen, erhalten sie meist nur einen saldierten Restwert (z. B. in Euro oder anteilig), weil die Assets bereits in der Insolvenzmasse „verrechnet“ wurden. Endless Trust Custody verhindert genau das: Durch strenge Zweckbindung und Treuhänder-Prüfung bleibt die Rückgabe der exakten Original-Coins garantiert – kein Netting möglich. Beispiel einfach erklärt (Krypto-Kontext): Eine Börse (Verwahrer) hat von 100 Kunden je 1 BTC verwahrt, aber intern diese BTC für eigene Trades oder Lending genutzt. Bei Insolvenz der Börse: Ohne Netting müssten Kunden einzeln ihre BTC zurückfordern – oft scheitert das, weil die Assets schon weg sind → sie landen in der Insolvenzmasse und bekommen nur eine Quote (z. B. 5–10 %). Mit starkem Close-out Netting (wie in vielen Rahmenverträgen) werden alle Positionen der Börse mit dem Kunden saldiert: Wenn der Kunde noch offene Margin-Schulden hat, wird das gegengerechnet. Am Ende bleibt oft nur ein kleiner Netto-Betrag übrig, und der Kunde bekommt nicht seine originalen BTC zurück, sondern nur den Saldo (oder gar nichts, wenn negativ). Warum ist das in Krypto so problematisch? Viele wollen genau das vermeiden, was du mit Endless Trust Custody löst: Die Kund:innen sollen exakt ihre originalen Bitcoin zurückbekommen – nicht einen saldierten Netto-Betrag in Euro oder anderen Assets. Netting führt oft zu Verlusten für Kunden, weil ihre Assets in der Masse „verschwinden“ und nur quotenmäßig ausgezahlt werden. Deshalb sind Modelle wie deins (Zweckbindung + Sperrminorität) so wertvoll: Sie machen Netting in diesem Sinne unmöglich oder stark einschränkbar.
Wie läuft Endless Trust Custody konkret ab?
Die Abläufe sind bei allen Trust Custody Varianten die gleichen und werden hier: https://trust4money.de/treuhandablauf ausführlich beschrieben.
Schritt 1: Vorgespräch & individuelle Bedarfsanalyse
Kostenloses Vorabgespräch, dann Zoom-Gespräch (60–90 Min.): Wir analysieren Ihre Situation (z. B. Fremdvermögen einer Bank, Family Office, Stiftung), definieren den gewünschten Zweck (z. B. „ausschließlich langfristige Wertaufbewahrung, keine Spekulation, keine Lending“) und die autorisierten Empfänger (z. B. „nur Wallets des Kunden X mit nachgewiesener BTC-Historie“ oder „nur bei Erfüllung von Bedingung Y“). Erste Vertragsentwürfe werden skizziert.
Schritt 2: Vertragsgestaltung mit Zweck- und Empfängerbindung
Erstellung des individuellen Verwahrungs- und Rekonstruktionsvertrags inkl. Anlage: Explizite Festlegung der Zwecke (unveränderbar, z. B. „Auszahlung nur zur Übergabe an berechtigte Erben“ oder „nur an Kunden-Wallets mit gleichem Asset-Typ“). Liste der autorisierten Empfänger (Adressen, Kriterien, z. B. via Whitelist oder Prüfregeln). Herausgabebedingungen des Wallets/Seeds: Jede Transaktion oder Rekonstruktion erfordert nicht nur Einstimmigkeit (3-von-3: Notar + zwei Treuhänder), sondern zusätzlich die positive Prüfung der Zweck- und Empfängerbindung. Haftungsregelungen für Treuhänder (Prüfpflicht) und Sanktionen bei Nichteinhaltung.
Schritt 3: Notarielle Beglaubigung
Hybrider/online-Termin beim Notar: Alle Parteien unterzeichnen die Verträge (inkl. der neuen Anlagen zu Zweck/Empfänger). Der Notar beglaubigt die Einstimmigkeitsregel, die Bindung und die Prüfpflicht der Treuhänder. Das schafft gerichtsfeste Durchsetzbarkeit (§ 675 BGB Treuhandrecht + MiCAR-Konformität).
Schritt 4: Technisches Onboarding (wie bei Ultimate)
Präsenz-Termin (air-gapped, 3–4 Std.): Seed-Generierung (BIP39), KeySplit in Positions-Codes, Programmierung NFC-Karten, Verteilung, Vernichtung temporärer Daten. Wallet wird eingerichtet (Multisig mit Treuhänder-Beteiligung).
Schritt 5: Prüfroutine bei jeder Beantragung (der Kern-Neuerung)
Bei jeder Anfrage zu Transaktion oder Schlüsselwiederherstellung (z. B. per Hotline/E-Mail): Alle drei Beteiligten (Notar + zwei Treuhänder) prüfen zunächst die Einstimmigkeit (wie bei Ultimate). Zusätzlich prüft der designierte „Prüf-Treuhänder“ (festgelegt im Vertrag) die Zweck- und Empfängerbindung: Passt die angefragte Transaktion exakt zum vertraglich vereinbarten Zweck? Ist der Empfänger autorisiert (Wallet-Adresse prüfen, ggf. via Chain-Analyse oder Whitelist)? Nur bei positiver Doppelprüfung (Einstimmigkeit + Bindung) wird freigegeben (Rekonstruktion oder Walletherausgabe zur Signatur). Ablehnung wird protokolliert und begründet (gerichtsverwertbar). Dokumentation: Jede Prüfung wird zeitgestempelt, protokolliert und archiviert.
Schritt 6: Laufende Betreuung & jährliche Revision
Wie bei Ultimate: Jährliche Integritätsprüfung (physisch/hybrid), Dummy-Rekonstruktion, Hotline-Support. Zusätzlich: Optionale jährliche Überprüfung der Zweck-/Empfänger-Liste (bei Bedarf Anpassung per notarieller Ergänzung).
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