Am 12. Januar 2026 hat die Schweizer FINMA ihre Aufsichtsmitteilung 01/2026 „Verwahrung von kryptobasierten Vermögenswerten“ veröffentlicht. Sie reagiert auf das wachsende Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen und legt den Fokus klar auf Kundenschutz. Die Mitteilung benennt die zentralen Risiken – Cyber-Attacken, unzureichende Sicherung von Private Keys, Abhängigkeiten von Drittverwahrern – und präzisiert, wie diese minimiert werden müssen. Besonders hervorgehoben werden Konkursschutz und Aussonderbarkeit: Vermögenswerte müssen im Insolvenzfall des Verwahrs eindeutig dem Kunden zugeordnet bleiben können. Seit dem DLT-Mantelerlass gilt in der Schweiz bereits ein umfassender Schutz (Art. 37d i.V.m. Art. 16 Ziff. 1bis BankG sowie Art. 242a SchKG), doch die FINMA fordert nun eine noch sorgfältigere Umsetzung, inklusive prudentieller Aufsicht bei Verwahrer:innen und gleichwertigem Schutz bei Auslandsdelegationen.
Für Vermögensverwalter gelten strenge Vorgaben nach Art. 24 Abs. 1 FINIV: Die Verwahrung muss bei beaufsichtigten Instituten erfolgen, mit Ausnahmen nur unter kumulativen Bedingungen – umfassende Kundenaufklärung über Risiken, Hinweis auf Alternativen und schriftliche Zustimmung. Die Mitteilung orientiert sich teilweise an Entwicklungen wie der EU-MiCAR und betont: Technische Robustheit, Fachwissen und Transparenz sind unverzichtbar. Genau in diesem Kontext positioniert sich trust4money mit SeedPro und dem Trust‒Custody‒System – insbesondere der höchsten Stufe Endless Trust Custody – als praxisnahe Lösung, die viele der FINMA-Erwartungen bereits heute erfüllt.
Die FINMA warnt eindringlich vor den Gefahren einer nicht ausreichend sorgfältigen Private-Key-Sicherung. Cyber-Risiken und der Verlust von Zugangsdaten können Vermögen unwiederbringlich vernichten. SeedPro geht hier einen anderen Weg als reine digitale Custody-Lösungen. Wir setzen auf analoge, modulare Backups: stabile Stahlplatten, NFC-Karten und sichere Splits. Die Seed Phrase wird nie komplett an einem Ort gehalten, sondern physisch auf mehrere unabhängige Teile verteilt – air-gapped und manipulationssicher. Dadurch sinkt die Exposition gegenüber Hacking oder technischen Fehlern massiv. Das entspricht dem, was die FINMA als notwendige technische Infrastruktur und sorgfältigen Umgang mit Keys verlangt.
Noch entscheidender ist der Aspekt des Konkursschutzes und der Aussonderbarkeit. Die FINMA macht klar: Assets müssen im Konkurs eines Verwahrs aussonderbar bleiben, ohne dass Netting oder Verrechnung den Kunden benachteiligt. Klassische zentrale Modelle bergen hier oft Restrisiken. Bei trust4money vermeiden wir das durch konsequentes physisches Splitting und rollenbasierte Governance. Es gibt keinen einzelnen Verwahrer mit voller Kontrolle – stattdessen verteilen Security‒Professionals, Notare und Treuhänder die Verantwortung. Im Ernstfall bleibt das Asset dem Kunden eindeutig zugeordnet. Besonders Endless Trust Custody geht noch einen Schritt weiter: Hier kommt eine vertraglich fixierte und notariell beglaubigte Zweck- und Empfängerbindung hinzu. Jede Transaktion wird nicht nur auf Einstimmigkeit geprüft, sondern zusätzlich auf Zweckerfüllung – mit echter Sperrminorität durch den Treuhänder. Das verhindert Rehypothecation, ungewollte Spekulation, Lending oder falsche Auszahlungen und garantiert die Rückgabe exakter Original-Bitcoin, nie Äquivalente oder Fiat.
Die FINMA betont die sorgfältige Auswahl und Überwachung von Drittverwahrern – bei Delegation muss Äquivalenz und prudenzielle Aufsicht gegeben sein. Unser Modell delegiert nicht an einen zentralen Dritten, sondern verteilt Verantwortung auf mehrere neutrale Rollen: physische Komponenten plus vertragliche Prüfpflichten. In Endless Trust Custody prüft der Treuhänder aktiv jede Transaktion auf Einhaltung der fixierten Zwecke (z. B. reine langfristige Wertaufbewahrung) und autorisierter Empfänger (Whitelist oder Chain-Analyse). Bei Nichteinhaltung blockiert er – das schafft eine harte, durchsetzbare Bindung, die weit über reine Segregation hinausgeht. Für Schweizer Vermögensverwalter oder Banken, die Ausnahmen nutzen wollen, bieten wir die passenden Elemente: detaillierte Risikohinweise, transparente Verträge, dokumentierte Zustimmung und revisionssichere Nachweisführung.
Transparenz und umfassender Kundenschutz stehen im Kern der Mitteilung. Institute müssen für angemessene Verwahrung sorgen und unzureichende Konstellationen anpassen. Genau das leistet trust4money seit jeher: revisionssichere Dokumentation, Integration in Estate-Planning und Nachlassregelungen, Beratung zu Compliance und Governance. Endless Trust Custody bindet das Ganze noch enger an den Kunden: Transaktionsbindung durch aktive Zweckprüfung und Kundenbindung durch Empfänger-Whitelist sorgen dafür, dass das Vermögen genau so bleibt, wie es gedacht ist – langfristig, sicher und ohne Überraschungen.