Lombardkredite (auch Lombarddarlehen oder Wertpapierkredite) sind Kredite, die Banken gegen die Hinterlegung von liquiden Vermögenswerten („Lombarddeckung“) vergeben. Du hinterlegst bei der Bank Wertpapiere, Aktien, Fonds, Edelmetalle oder – in modernen Fällen – auch Kryptowährungen wie Bitcoin als Sicherheit. Die Bank gewährt dir einen Kredit (meist 50–80 % des Werts der Sicherheiten) zu günstigen Zinsen, ohne dass du die Assets verkaufen musst.
Typische Merkmale bei klassischen Banken:
- Beleihungswert (LTV – Loan-to-Value): 50–70 % bei Aktien/Fonds, bei Bitcoin oft 30–50 % (wegen Volatilität).
- Zinsen: Niedrig (aktuell ca. 4–8 % p.a., abhängig von EZB-Leitzins + Risikoaufschlag).
- Risiko: Bei Kursrückgang der Sicherheiten (Margin Call) musst du nachschießen oder Assets verkaufen lassen.
- Vorteile: Schnelle Liquidität, keine Verkaufssteuern, Assets bleiben in deinem Besitz.
Lombardkredite auf Bitcoin / Krypto (seit 2025/2026 bei Pionierbanken):
Immer mehr Volksbanken, Raiffeisenbanken und Privatbanken bieten sie an (z. B. Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte mit Pilot 2026).
Voraussetzung: Saubere Provenienz (CleanProof), transparente Herkunft und sichere Verwahrung.
Oft in Kombination mit hybrider Custody (wie bei trust4money), um Single Point of Failure zu vermeiden.
Bei trust4money:
Wir unterstützen Bitcoin-backed Lombardkredite durch:
- Geteilte Hoheit („Wir zusammen“) – die Bank hat keinen alleinigen Zugriff auf deine Keys.
- Provenienz-Zertifizierung (CleanProof / Provenance Proof) – für Banken essenziell.
- Notar-/Treuhänder-Begleitung bei der Hinterlegung.
Das macht den Prozess MiCAR-konform und für Banken attraktiver (weniger regulatorischer Aufwand).
Lombardkredite = Kredit gegen Hinterlegung von Vermögenswerten. Bei Bitcoin die moderne Variante von „Krypto als Sicherheit“ – mit trust4money sicherer und transparenter durch geteilte Kontrolle.