Über das Für und Wider von Hardwarewallets

Wallet: Ja oder Nein?
Hardwarewallets bringen mehr Sicherheit.
Diese Ansicht teilt Torsten Schmitz, der Gründer von SeedProtector und trust4money so nicht ganz. Denn man muss berücksichtigen, dass es ganz verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Erfahrungen gibt, sagt er.
Doch was genau meint er damit?
Ersteinmal ist ein Hardwarewallet nichts für Jedermann und Frau. Denn es bringt zwar gewonnene Kontrolle, allerdings auch Risiken und Verpflichtungen mit sich, die sich um den Schutz dieser Hardware und seiner Schlüssel drehen.
Und nicht jeder möchte dieses Mehrrisiko tragen, bzw. es ist der Eigenaufwand für Sicherheit nicht jedem dieses zusätzliche Risiko wert. Auch möchten sich viele Menschen nicht im Detail mit der Technik beschäftigen und auskennen müssen. Es braucht dafür neben dem Gerät eine Software, Kabel- oder Bluetoothverbindungen und ein bischen technisches Verständnis.
Warum aber Hardwarewallets nichts für alle ist, das kann auch verschiedene andere Gründe haben. Zum Einen ist bei vielen das Vertrauen in fremde Instanzen zum Besitzen und Beschützen z.B. der eigenen Bitcoin für einen selber gegeben. Zum Anderen wird das Risiko umso kleiner eingeschätzt, je weniger es zu verlieren gibt. Also ist genug Vertrauen da-gut! Ist zu wenig zu verlieren da-gut!
Vorhandenes Vertrauen ist also meistens nicht mit Naivität verbunden, sondern oftmals eine berechtigte Erfahrung, die sich begründet und über längere Zeit gegenüber anderen aufgebaut und bewährt hat.
Diese Menschen sind mit einer vertrauenswürdigen Instanz, wie einer Bank oder Börse besser dran, als mit einem eigenen Wallet. Nicht jeder, der an heute bestehende Systeme, Instanzen und Währungen glaubt ist gleich ein Narr.
Man muss auch einmal sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit die jungen Generationen mit Systemen umgehen und dass sie kaum eine Zeit ohne sie kennengelernt haben. Onlinepayment everywhere. Barzahlung? no way! Junge Menschen haben oft weniger Probleme mit der digitalen Spur, die ihr Payment zieht. Von Inflation, völliger Geldentwertung, Beschlagnahmung hat man seit Oma und Opa nichts mehr gehört und besitzt kaum eigene Erfahrungswerte. Da ist es nicht verwunderlich, dass oft eher der fremdbestimmte Weg mit der Verwahrung von Eigentum per Bank oder Börse gewählt und der eigene Schutzaufwand gescheut wird. Wer sich nicht Gefahr wiegt und vertrauen kann, der benötigt auch keine Kontrolle und keine eigenen Schutzmaßnahmen. Denn das ist es, was ein Wallet bietet. Kontrolle. Schutz wird erst im Nachhinein benötigt, wenn man sich unsicher fühlt. Und wenn nicht - dann nicht.
Um zur Frage zu kommen, "Wallet ja oder nein?", sollte man den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum verstehen und hinterfragen, wie man selbst dazu steht.
Wenn ich Eigentümer einer Sache bin, gehört mir sie. Ich habe also einen Anspruch auf den Besitz, bzw. die Herausgabe der Sache, falls ich sie gerade nicht habe. Wenn ich nur der Besitzer der Sache bin, kann sie jemand anderem gehören. Ich muss sie also wieder geben, wenn der Eigentümer es verlangt.
Dazu gibt es folgende Beispiele: Ich kann mir ein Auto leihen und bin in dem Moment als Fahrer auch der Besitzer. Der Eigentümer kann die Bank, die Leasingfirma oder der Fahrzeugverleiher sein. Fahre ich das Auto zu Schrott, kann ich es nicht mehr zurückgeben, aber ich muss ich den Schaden ausgleichen mit Geld.
Ein anderes Beispiel ist Gold. Ich kann es kaufen und jemand Anderem anvertrauen, der es sicher für mich verwahrt. Wird er beraubt, muss er mir den Wert ersetzen - mit Geld. Ich kann es aber auch selbst besitzen und darauf aufpassen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn Gold ist groß, schwer und sehr auffällig und mit Detektoren einfach zu finden.
Geld ist auch ein Beispiel: Es gibt Konten bei der Bank, Klarna oder PayPal und es gibt Bargeld. Ich kann mein Bargeld zum Schutz der Bank anvertrauen oder es selbst verstecken. Kleine Beträge vielleicht in der Geldbörse, größere in bessere Verstecke, wie einem Safe Zuhause.
Eigentümer und Besitzer zu sein, hat also vor und Nachteile. Je größer der Wert umso höher sind die Gefahren vor Betrügern, Erpressern, Kriminellen. Und besonders aber auch vor eigenen Fehlern in der Aufbewahrung.
Wie viele Verstecke wurden im laufe der Jahre oder Jahrhunderte geplündert, weil sie zu schlecht versteckt waren. Und wieviele wurde erst heute oder noch gar nicht gefunden, weil sie zu gut versteckt waren?
Um das ganze mit Eigentum und Besitz für Bitcoin und Wallets zu verstehen, ist hier der Unterschied. Wenn du deine Bitcoin auf einer zentralen Börse hältst und nicht in deiner Wallet, siehst Du sie in deinem Account. Du kannst sie traden oder verkaufen, solange die Börse mitspielt. Aber: Die Börse hält die privaten Schlüssel, nicht du.
➡️ Die Börse ist sogar der Eigentümer deiner Coins. Du bist lediglich ein „Konto‒Besitzer“, aber nicht der rechtliche oder technische Eigentümer der Bitcoin. Wenn du deine Bitcoin in einer Hardwarewallet verwahrst und die Seed-Phrase selbst sicherst ist es anders. ✅ Du besitzt die privaten Schlüssel. ✅ Du kontrollierst die Coins direkt auf der Blockchain. ✅Niemand kann dir die Coins ohne deinen Key wegnehmen.
➡️ Du bist sowohl Besitzer als auch Eigentümer Deiner Bitcoin.
Und nun bist Du aber auch allen Risiken allein ausgesetzt, sie wieder zu verlieren - bzw. nicht Deine Bitcoin, sondern die Zugänge dazu in Form Deiner Schlüssel.
Wo also die Kontrolle über Bitcoin startet - beginnt die Frage nach Sicherheiten für Dich. Wir sollten uns kennenlernen, wenn Du diesen Weg einschlägst und Deine Bitcoin Reise selbstverantwortlich starten möchtest, sagt Torsten Schmitz, Gründer von SeedProtector und trust4money. Wir verstehen uns als Protectoren Deiner Seed an. Du willst deine Seed sicher verwahren? Sieh dir unsere Lösungen auf seedprotector.de
About the pros and cons of hardware wallets
Wallet: Yes or no?
Hardware wallets provide greater security.
Torsten Schmitz, the founder of SeedProtector and trust4money, does not entirely agree with this view. He states that one must consider that there are very different people with different views and experiences.
But what exactly does he mean by that?
First of all, a hardware wallet is not for everyone. While it offers gained control, it also comes with risks and obligations related to protecting the hardware and its keys.
Not everyone wants to bear this additional risk, or the personal effort for security is not worth this extra risk to everyone. Many people also do not want to deal with and understand the technology in detail. It requires a device, software, cable or Bluetooth connections, and a bit of technical understanding.
However, there are various other reasons why hardware wallets are not for everyone. On the one hand, many people have trust in external entities to possess and protect, for example, their own Bitcoin. On the other hand, the less there is to lose, the smaller the risk is perceived to be. So, if there is enough trust, that's good! If there is too little to lose, that's good!
Existing trust is usually not associated with naivety but is often a legitimate experience that has been established and proven over a long time with others.
These people are better off with a trustworthy institution, such as a bank or exchange, than with their own wallet. Not everyone who believes in existing systems, institutions, and currencies is a fool.
One must also consider the natural way young generations interact with systems and how they have barely known a time without them. Online payment everywhere. Cash payment? No way! Young people often have fewer problems with the digital footprint their payments leave. Inflation, complete monetary devaluation, confiscation—these are things unheard of since grandma and grandpa, and there is hardly any personal experience with them. It is not surprising that often the externally determined path of custody of property through a bank or exchange is chosen, and the effort of self-protection is avoided. Those who do not perceive danger and can trust do not need control or their own protective measures. Because that is what a wallet offers: control. Protection is only needed afterward if one feels insecure. And if not - then not.
To answer the question, "Wallet yes or no?", one should understand the difference between possession and ownership and question one's own stance on it.
If I am the owner of something, it belongs to me. I therefore have a right to possession, or to the return of the item, if I do not currently have it. If I am only the possessor of the item, it can belong to someone else. I must therefore return it if the owner demands it.
Here are some examples: I can borrow a car, and at that moment, as the driver, I am also the possessor. The owner could be the bank, the leasing company, or the car rental company. If I wreck the car, I cannot return it, but I must compensate for the damage with money.
Another example is gold. I can buy it and entrust it to someone else who safely keeps it for me. If they are robbed, they must replace the value for me—with money. But I can also possess it myself and take care of it. However, this is not so easy, because gold is large, heavy, very conspicuous, and easy to find with detectors.
Money is also an example: There are accounts at the bank, Klarna, or PayPal, and there is cash. I can entrust my cash to the bank for safekeeping or hide it myself. Small amounts perhaps in a wallet, larger amounts in better hiding places, like a safe at home.
Being both owner and possessor therefore has advantages and disadvantages. The greater the value, the higher the dangers from fraudsters, extortionists, criminals. And especially from one's own errors in storage.
How many hiding places have been plundered over the years or centuries because they were too poorly hidden? And how many have only been found today or not at all because they were too well hidden?
To understand this with ownership and possession for Bitcoin and wallets, here is the difference. If you hold your Bitcoin on a centralized exchange and not in your wallet, you see them in your account. You can trade or sell them as long as the exchange cooperates. But: The exchange holds the private keys, not you.
➡️ The exchange is even the owner of your coins. You are merely an "account holder," but not the legal or technical owner of the Bitcoin.If you store your Bitcoin in a hardware wallet and secure the seed phrase yourself, it's different.
✅ You own the private keys.
✅ You control the coins directly on the blockchain.
✅ No one can take your coins without your key.
➡️ You are both the possessor and owner of your Bitcoin.
And now you are also solely exposed to all the risks of losing them again—or rather, not your Bitcoin, but access to them in the form of your keys.
Where control over Bitcoin begins, the question of security for you starts. We should get to know each other if you embark on this path and want to responsibly start your Bitcoin journey, says Torsten Schmitz, founder of SeedProtector and trust4money.
We see ourselves as protectors of your seed. Do you want to store your seed securely? Take a look at our solutions at seedprotector.eu
Selbstverwahrung Ja oder Nein?
Um eine Sicherheit für digitales Vermögen herzustellen, kann es in bestimmten Fällen sinnvoll sein, sich an erfahrene Anbieter wie trust4money zu wenden, die sich mit dem Schutz von Kryptowerten sowie sämtlichen Risiken, Möglichkeiten und Aufbewahrungspflichten auskennen. Die Sicherung von Krypto-Werten, wie z.B. dem Bitcoin, erfordern ein hohes Maß an Vertrauen, weswegen sich Kryptobesitzer von Fachexperten wie z.B.: Seedprotector zu den wichtigsten Fallstricken beraten lassen sollten.
Digitales Geld, Kryptowährungen, Bitcoin, Smart Contracts und Hardware-Wallets gehören zu einem modernen, dezentralen Finanzsystem. Digitales Geld, Kryptowährungen, Bitcoin, Smart Contracts etc. ermöglicht es Nutzern selbst zu entscheiden, ob sie für ihren Zugang zu Geld und Ressourcen traditionelle Finanzinstitute und Dienstleister einbeziehen möchten oder nicht.
Eine Tatsache ist, dass dezentralisierte Finanzsysteme noch relativ anfällig für eigene oder fremde Fehler sind. Sie können unnötigerweise zu hohen Verlusten führen - zum Beispiel beim Versuch, Verwahrungen selbst vorzunehmen. Um Kryptovermögen richtig abzusichern, können spezielle elektronische Geräte helfen. Diese bieten Sicherheit vor ungewollten Zugriffen, weil sie nicht mit dem Internet verbunden und damit "offline" sind. Diese Wallets besitzen einen Sicherheitsschlüssel für den Zugang zum digitalen Finanzsystem, wie z.B. der Blockchain. Darin sind alle Transaktionen mit anonymer Adresse gespeichert, aus denen das eigene Vermögen abgeleitet werden kann. Hardware-Wallets bewahren die Sicherheitsschlüssel und bestätigen Transaktionen. Sie stellen sicher, welches Kryptovermögen zweifelsfrei Ihnen gehört und ermöglichen einen Zugang dazu. Diese Geräte bilden eine wertvolle Komponente, weswegen es empfohlen wird, sie zum Schutz des Vermögens in speziellen Tresoren von Verwahrexperten wie Asservato einzulagern.
Gehörst Du zu denen, die ihre Dinge lieber selbst in die Hand nehmen, als sich auf andere zu verlassen - sollten wir uns kennenlernen.